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Durchhalten!

Eine der größten Herausforderungen beim Schreiben ist das Durchhalten. Wenn man beginnt einen Roman zu schreiben, ist man anfangs mit Feuereifer dabei. Man möchte am liebsten alles sofort zu Papier bringen, die Geschichte so schnell wie möglich erzählen, die sich in der Fantasie zusammenfügt. Doch die Realität sieht anders aus.

Man braucht verdammt viel Sitzfleisch, um eine Geschichte zu Ende zu schreiben. Es genügt nicht, einfach nur kreativ zu sein. Am Anfang steht die Idee, doch die Umsetzung erfordert viel Aufopferung und Disziplin. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele unvollständige Geschichten in den Schubladen so vieler Schreibtische ruhen. Sehnsüchtig darauf warten, endlich zu Ende geschrieben zu werden.

Die meisten Leute denen ich erzählt habe, dass ich einen Roman geschrieben und veröffentlich habe, sagen mir: " Na sowas! Ich schreibe auch!" Ich freue mich dann immer und frage natürlich nach, was genau der- oder diejenige denn schreibt. Meistens folgt ein zerknirschtes Gesicht und der Satz: "Ja, ich hab da mal was angefangen. Aber dann bin ich nicht mehr weitergekommen." Ich frage mich dann jedesmal, welche wundervollen Geschichten vielleicht nie zu Ende erzählt werden...

Durchhalten ist ein wichtiger Punkt im Leben und beim Schreiben. Nicht sofort die Geschichte in die nächstbeste Schublade zu werfen und zu versuchen, sie zu vergessen. 

8.1.14 15:19, kommentieren

Happy new Year!

Ein neues Jahr beginnt und somit fühlt es sich für mich an, als wäre alles wieder auf 0 zurück gestellt. Natürlich ist das nicht so, aber ich finde den Gedanken schön, manche Dinge noch einmal von Vorne anzupacken. Neue Chancen, neue Ideen.

 Ich weiß nicht, ob ihr euch gute Vorsätze fürs neue Jahr habt. Ich für meinen Teil habe keine. Ich nehme mir einfach vor, alles so gut wie möglich hinzubekommen. Nicht perfekt, aber gut genug. So gut, dass es sich für mich "rund" anfühlt. Das gleiche Gefühl das ich habe, wenn ich eine Geschichte zu Ende geschrieben habe. Wenn es sich rund anfühlt, ist es meistens gut. Auch wenn es Leute gibt, die manche Dinge vielleicht anderes beschreiben oder manche Figuren anders entwickeln würden. Für mich muss es sich rund anfühlen und dann kann ich davon ausgehen, dass es viele Leser auch gut finden werden.

Ein neues Jahr voller Herausforderungen liegt vor mir. Liegt vor uns. Ich freue mich auf jede einzelne und habe jedoch auch einen riesen Respekt davor. Es wird viele Veränderungen geben. Meistens machen uns Veränderungen Angst, weil wir unser Leben und unser Denken neu ausrichten müssen, um mit ihnen klar zu kommen. Aber Veränderungen sind notwendig. Wir Menschen brauchen sie, ohne sie eigentlich zu wollen. Meistens jedenfalls. 

Eine gute Geschichte lebt von den Veränderungen in dem Leben der Hauptfigur. Sie wird in ein Abenteuer gestoßen und man verfolgt gespannt, wie sie dieses bewältigt. Im besten Fall denkt sie um und erhält somit die Kontrolle über ihr Leben und ihr Glück zurück. Sie erkennt bestenfalls, dass sie in machen Dingen auf dem Holzweg war und es schon immer hätte einfacher haben können. Hätte sie nur einmal über den Tellerrand geblickt. 

Ich wünsche euch, dass ihr eben das schafft und einen kleinen Blick über euren persönlichen Tellerrand werfen werdet. Man glaubt nicht, was für eine Weite dahinter liegt. Falls ich überhaupt im Ansatz einen guten Vorsatz für 2014 habe, dann nur, dass ich die Nase über dem Tellerrand halten kann. Denn Veränderungen sind im Grunde genommen ein Segen, selbt wenn sie uns im ersten Moment wie ein Fluch erscheinen. 

1.1.14 22:29, kommentieren